Wie K. eine Art Mantra, *hüstel*, h e r a u s  g e a r b e i t e t  hat

„Was in meinem Kopf herum geistert, ist die Anima, nicht deren aktuelle Verkörperung hier im Haus; was in meinem Kopf herum geistert, ist die Anima, nicht deren aktuelle Verkörperung hier im Haus; was in meinem Kopf herum geistert, ist die Anima, nicht deren aktuelle Verkörperung hier im Haus…“ Usw. usw. usf.

Aber sie geistert gewaltig und sie ist die schöpferische Kraft, sie beinhaltet die Phantasie, die K. nicht zu besitzen nicht müde wird zu beklagen, schon wieder und so weiter, und das ist manchmal schwer auszuhalten, was da abgeht; allein, es ist tausend Mal besser als das depressive mentale dahin Siechen vor der wohnheimlichen Beherbergung, also genieße es, alter Sack, und mache Dich gern immer einmal wieder zum Vollbummi und zum Fallobst.

Aber die südländisch sinnlich-süß saugenden Augen! – Ooopa! Dein Nebennierentee!“ Zwieback für alle hat Schwester Bogdana, frei nach Lothar Kusche, Humoorbademeister, war nich‘ alles schlecht; ja ja, K. ist ausländerfeindlich, im Auge behalten.

Im Übrigen hat die Weltgeistin oder HaSchem oder Manitou oder der Barbier des Propheten oder der große Energiefeldherr oder der galaktische quantenmechanische Strukturbildner (GAQUASTRUBI) oder wer auch immer K. die Gnade einer kaum noch zu überbietenden persönlichen Singularität gewährt; das grauhaarige Kind mit Brille hat’s vermasselt, und nun verpisse Er sich recht dynamisch, Loser…

Wohin? – Rein rhetorische Frage, nun schon zur Tradition geworden, versteht sich; auch fragt sich K. immerhin immer einmal wieder, man glaubt es kaum, was abgehen könnte, wenn er einmal nicht cutten, weg knallen, abhauen würde, und soweit wieder die Theorie.

Jedoch wird das hohe Paar nun keinen Jesus zeugen, der alle erlöst, und dafür kriegt K. möglicherweise noch eins über gebügelt von den teilweise in psychotischen Innenfilmen männlich-herb durch die Gegend panzernden Mitbewohnern, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt; aber egal, Hauptsache Körperkontakt.

PS: Könnte es sein, und das wird man ja wohl noch sagen dürfen, dass eine sozusagen flankierende Therapie eine konstruktive Erweiterung der regelmäßigen Gabe hochwertiger Neuroleptika wäre? Das dinosäuerliche Fossil wird wieder pampig, hähä; im Auge behalten! Nein, Herr K. möchte nicht Trägerleiter oder Heimsitzender des Vorvereins werden, auch nicht im Unbewussten; thx, folks! „Ob wohl mal der Heimbeirat/einen guten Reim bei hat?“ Sooorry!

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6 Kommentare zu Wie K. eine Art Mantra, *hüstel*, h e r a u s  g e a r b e i t e t  hat

  1. Herr Ösi sagt:

    Was in meiner Wohnung herumgeistert… ist eine Stubenfliege…

    Gleich fliegt sie raus…!

    • Herr Koske sagt:

      Sehr witzig, in der Tat; ich muss aber erst meinen Großen Imaginären Führungsoffizier (GIF) fragen, ob ich lachen können soll, denn es geht hier schließlich um Fragen der rationalen Sicherheit…

  2. Herr Ösi sagt:

    Mein Herr, ich muss ihnen sagen, dass es mit Sicherheit keine rationale Sicherheit gibt…

  3. Herr Ösi sagt:

    Ist mir ins Gesicht gespritzt…

    Konnte nicht rechtzeitig ausweichen…

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